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Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, lehnt die Grundrente kategorisch ab. Im Interview erklärt er, warum. Und er würde sich wünschen, dass die Jusos gegen eine weitere Belastung junger Menschen mitkämpfen.

WELT: Herr Kuban, wenn Sie CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer in den Fluren des Adenauer-Hauses sehen: Begrüßen Sie sich eigentlich? Oder gehen Sie wortlos aneinander vorbei?

Tilman Kuban: Wir haben einen guten Austausch und wissen, dass es manchmal auch Streit in der Sache braucht, um als Partei voranzukommen. Wir wollen gemeinsam die CDU erneuern. Deswegen ziehen wir an einem Strang.

WELT: Nach Monaten des Streits mit der SPD hat Kramp-Karrenbauer einen schwierigen Kompromiss bei der Grundrente erreicht. Sie kritisieren alles. Ist das konstruktiv?

Kuban: Es geht uns als Junge Union nicht darum, dass wir im Alter denjenigen, die wenig Geld haben, dieses Geld nicht gönnen. Es geht uns darum, wie der Sozialstaat aufgebaut ist. Aus unserer Sicht soll dieser den Bedürftigen helfen und kann das Geld nicht mit der Gießkanne ausschütten.

Zum ganzen Interview geht's hier.

Veröffentlicht am 13.11.2019
Von Michael Bröcker

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