Mit neuen digitalen Formaten und kreativen Ideen durch die Corona-Krise

Jeder kann ein Held sein!

Dass ein neuartiges Virus unser bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellt, klang im November 2019 noch nach einem Science-Fiction Roman. Auch als uns im Dezember die ersten Nachrichten aus China erreichten, erschien alles sehr weit weg. Doch Corona ist mit voller Wucht in Deutschland angekommen. Was Anfang 2020 noch klang wie ein Hollywood-Katastrophenfilm, wurde binnen weniger Wochen zu einer lebensentscheidenden Realität.
Doch wie kann man helfen, wenn man nicht weiß, wie es weiter geht oder wie lange? Untätigkeit war für uns keine Option. So wurde aus einer kleinen Idee, als „Einkaufshilfen“ unseren nahen Verwandten der Risikogruppen zu helfen, eine Mission. Die Einkaufshelden waren geboren und mit ihnen ein gemeinsames WIR innerhalb der Unionsfamilie.

Vom Whiteboard in die Realität

Grübelnd am Whiteboard diskutierten wir über mögliche Zielzahlen, die erreicht werden sollten. 1.000 Anmeldungen waren die gesetzte Marke, doch die Wirklichkeit hatte mehr vor: Innerhalb einer Woche wurden bereits fast alle Landkreise erreicht. In der zweiten Woche knackten wir 10.000 Anmeldungen. Es wurde eingekauft, ausgetauscht und vernetzt – plötzlich gab es ein Netz des Zusammenhaltes über die Union hinaus! Es war klar: Diese Krise bewältigen wir nur gemeinsam.
JUler und Freiwillige boten ihre Hilfe an, ob an schwarzen Brettern in der Nachbarschaft oder auf unserer Plattform – für jeden fanden wir einen Einkaufshelden, ob auf dem Land oder in der Stadt.

Alles in einer Heldenbörse

Vier Wochen später florieren unsere Einkaufshelden noch immer – die Plattform wächst stetig jeden Tag! Aus der Aktion „Einkaufshelden“ wird jetzt die „Heldenbörse“. Denn seit Einführung der Maskenpflicht bieten wir nicht mehr nur die Einkaufshilfe an, sondern haben mit der Maskenbörse eine weitere Plattform errichtet. Hier hat jeder die Möglichkeit, sich schnell eine Alltagsmaske zuzulegen. Viele fleißige Näherinnen und Näher kümmern sich um die Versorgung.
Von Bundestagsabgeordneten bis hin zu Studenten und Schülern haben wir unzählige Menschen erreicht, die unermüdlich daran mitwirken, anderen in der Krise zu hel- fen und die Gesellschaft zusammenhalten. Das war auch in anderer Hinsicht unser Motto.

Die Deutschland hält zusammen Show #DDHZS

Neben der digitalen Heldenbörse gilt unser Hauptaugenmerk den Social Media-Kanälen der JU Deutschlands. Mit innovativen Digitalformaten wollen wir zeigen, dass zeitgemäße und zielgruppengerechte politische Kommunikation gerade auch im Krisen-Modus funktionieren kann. Mit der #DDHZS haben wir ein Infotaiment-Format mit zahlreichen interaktiven Elementen zur Einbindung der Community geschaffen, in dem wir informieren, aber auch über den politischen Tellerrand schauen und die verschiedenen Facetten der Corona-Zeit beleuchten. Dafür steht uns ein kleines, professionelles TV-Studio zur Verfügung, um live auf Facebook und YouTube zu streamen.
In der ersten Folge der Show waren nicht nur Spitzenpolitiker wie Markus Söder und Jens Spahn zu Gast, sondern auch eine aktive Community im Netz am Start, die Themen rund um die Show kontrovers diskutierte. Passend dazu gab es live in der Show ein Tutorial zum Basteln der persönlichen Community-Masken von JU-Mitglied Katharina aus Sigmaringen. Anna aus Mainz berichtete als stellvertretende Pflegedienstleiterin aus ihrem Alltag hautnah über die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Doch das war nur der erste Streich: Die Vorbereitung für die zweite Ausgabe der #DDHZS laufen bereits auf Hochtouren, bei der wir unter anderem den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz in unserer Show erwarten.

Wir machen weiter

Für uns steht fest: Der Corona-Shutdown bedeutet keinen Stopp unseres Engagements im ganzen Land. Ganz im Gegenteil: Vieles läuft anders als geplant, aber wir packen jeden Tag an, um die Krise bestmöglich zu bewältigen. Wir schützen mit weit über 10.000 Heldinnen und Helden Risikogruppen und sind digital einmal mehr Vorreiter in der politischen Kommunikation der deutschen Parteiarbeit. Letztlich lernen wir in diesen Tagen vor allem eines: Auch wenn die Situation sich anfühlt, wie in einem schlechten Film, so liegt es den- noch an uns allen, die Geschichte umzu- schreiben. Am Besten in eine Heldengeschichte. Die Corona-Krise wird uns noch länger beschäftigen, deshalb kämpfen wir weiter – gegen das Virus und dafür, dass Deutschland zusammenhält – vor Ort und im Netz.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag