Tilman Kuban ist auf dem Deutschlandtag der Jungen Union im Amt des Bundesvorsitzenden bestätigt worden.

Die Delegierten wählten den 33-jährigen Niedersachsen mit 83,8 Prozent erneut an die Spitze der gemeinsamen Jugendorganisation von CDU und CSU. Mit der digitalen Wahl des Bundesvorstandes habe man echte Pionierarbeit geleistet, so Kuban.

„Wir zeigen, dass die Junge Union geschlossen und hochmotiviert ins Wahljahr geht. Für diese Motivation und Geschlossenheit werden wir auch in der Partei sorgen. Nur dann werden wir Rot-Rot-Grün verhindern“, rief er den Delegierten nach seiner Wahl zu.

Ebenfalls wiedergewählt wurden Kubans Stellvertreter Pascal Reddig (Hessen), Dr. Bastian Schneider (Baden-Württemberg), Markus Täuber (Bayern) und Heike Wermer (Nordrhein-Westfalen) sowie JU-Schatzmeister Philipp Amthor (Mecklenburg-Vorpommern).

Frauenanteil deutlich gesteigert

Dem 22-köpfigen Bundesvorstand gehören künftig neun Frauen an. Ihr Anteil erhöht sich damit von 23 auf 41 Prozent.

„Die vielen starken Frauen in der Jungen Union werden mit einem Anteil von über 40 Prozent in unserem Vorstand jetzt noch sichtbarer. Andere reden über Quoten, wir bringen starke Frauen nach vorne“, so Kuban.

In seinem Bericht als Bundesvorsitzender hatte er deutlich gemacht, dass die Junge Union für einen modernen Konservatismus stehe, einen klaren Kompass und eine klare Haltung habe.

Im Verlauf des Deutschlandtages diskutierten die Delegierten des Deutschlandtages unter dem Motto "Zukunftsmodus an - Lernen und Arbeiten im digitalen Zeitalter" darüber, welche Lehren man jetzt aus Homeoffice und Homeschooling ziehen müsse.

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