Mit einem 7-Punkte-Plan setzt sich die Junge Union Deutschlands dafür ein, Kinder und Jugendliche in Zeiten und nach der Covid-19-Pandemie besser zu unterstützen.

Aktuelle Studien zeigen, dass gerade die junge Generation unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie erheblich gelitten hat. Seit letztem Jahr leiden immer mehr Kinder und Jugendliche unter psychischen Problemen, haben zum Beispiel Ängste, Depressionen oder das starke Gefühl der Einsamkeit entwickelt. Mit der richtigen Mischung von sieben Maßnahmen will die Junge Union dem Entgegenwirken und die Einschränkungen aufholen.

„Bund und Länder haben ihren Fokus in der Pandemiebewältigung zu wenig auf die junge Generation gerichtet. Das muss sich jetzt ändern! Wir müssen die Interessen der jungen Menschen deutlich in den Mittelpunkt stellen. Dazu gehört, dass wir allen Kindern und Jugendlichen garantieren, dass alle Bildungseinrichtungen auch nach den Sommerferien offen haben und geöffnet bleiben. Kein Kind darf mehr den Anschluss verlieren, weil es nicht in die Schule gehen kann. Universitäten müssen ein Präsenzstudium – sei es mit Testkonzept und Maske – wieder ermöglichen“, so der Vorsitzende der Bildungskommission, Marc Philipp Janson.

Mit den richtigen Testkonzepten muss aus Sicht der Jungen Union Deutschlands auch bei einer möglicherweise im Herbst wieder ansteigenden Infektionsrate Training in Sportvereinen weiterhin möglich sein. Durch Bonuszahlungen von Bund und Ländern sollen Kinder- und Jugendfreizeiten deutschlandweit ermöglicht werden. So schaffe die Politik weiterhin Bewegungsräume für junge Menschen.

Zum Aufholen der Lernrückstände hat der Bund finanzielle Mittel bereitgestellt, sodass in den Ländern noch in diesem Sommerferien Sommercamps und Lernwerkstätten stattfinden können. Hierfür sollen aus Sicht des Unions-Nachwuchses verstärkt Lehramtsstudenten eingebunden werden. Die Studenten könnten die Unterstützung in den Lerncamps an das Studium angerechnet bekommen, schlägt die Junge Union vor.

„Mehr in den Fokus muss endlich auch die psychische Gesundheit junger Menschen rücken. Zu häufig betrachten wir das Thema auch heute noch als Tabu. Wir fordern deshalb eine bundesweite Aufklärungskampagne zu psychischer Gesundheit. In diese sollen vor allem auch die Schulen eingebunden werden. Kurzfristig müssen wir deutlich mehr Therapieplätze bereitstellen, damit langes Warten endlich der Vergangenheit angehört und mittelfristig die Zahl der Studienplätze in der Kinder- und Jugendpsychotherapie spürbar erhöhen.“, fordert der stellvertretende Bundesvorsitzende Pascal Reddig.

Nach langer Zeit der Solidarität, der Entbehrungen und Einschränkungen sei jetzt zudem der Zeitpunkt, um der jungen Generation etwas zurückzugeben. Die Junge Union fordert deshalb, noch in diesem Jahr damit zu beginnen, allen 18-Jährigen ein kostenloses Interrail-Ticket zur Verfügung zu stellen, um die Vielfalt Europas kennenzulernen.

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