Nach den schwierigen Tagen der Auseinandersetzung will die Junge Union als Jugendorganisation von CDU und CSU gemeinsam den Blick nach vorne richten. Mit einem JU-Forderungskatalog für das Regierungsprogramm von CDU/CSU, werden wir unsere Ideen und Impulse präsentieren, wie wir Deutschland wieder zum Aufstiegsland machen wollen.

Zwei Parteien, eine Union. Und die Verbindung dazu entsteht in der Jungen Union. In der Jungen Union Deutschlands, die mit ihren 18 Landesverbänden CDU und CSU vereint, haben viele heutige Verantwortungsträger gelernt, was diese Verbindung ausmacht. Sie alle würden niemals auch nur auf die Idee kommen, diese Gemeinschaft aufzukündigen. Diese Gemeinschaft muss jetzt auch bei unseren Mutterparteien wieder hergestellt werden. Dafür ist es nun Aufgabe aller und vor allem unseres Kanzlerkandidaten Armin Laschet zusammenzuführen und dafür zu sorgen, dass es keine Verlierer in der Union gibt.

Tilman Kuban, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands sowie der Vorsitzenden der Jungen Union Bayern, Christian Doleschal MdEP, stellten in der heutigen Pressekonferenz den JU-Forderungskatalog „Aufstiegsland Schwarz-Rot-Gold“ vor. Nach einer konstruktiven Diskussion in der Bundesvorstandssitzung gemeinsam mit dem Landesausschuss der JU Bayern am 21.04.2021 wurde der Forderungskatalog einstimmig verabschiedet.

„Denn das deutsche Aufstiegsversprechen „Unseren Kindern soll es einmal besser gehen als uns heute“ steht mehr denn je auf dem Prüfstand. Neusten Studien zufolge schaffen immer weniger junge Leute den persönlichen sozialen Aufstieg. Sie zeigen aber auch, dass wir als Land zu langsam geworden sind, weil wir uns zu lange auf die Sicherung des Status quo konzentriert haben. Die Pandemie hat gezeigt, dass das Aufstiegsversprechen eben nicht mehr selbstverständlich ist.

Wir wollen einen Aufstieg durch neue Bildungschancen, Innovation, steuerliche Entlastung und einen schnellen und digitalen Staat. Wir wollen aber eben auch einen Aufstieg mit einer lebenswerten Umwelt, starken Familien, einem generationengerechten Sozialstaat und einem Bekenntnis zu Deutschland und Europa.“ sagte Tilman Kuban, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, im Rahmen der Pressekonferenz über die verabschiedeten Inhalte.

Dafür wollen wir Aufstieg durch beste Bildung, Steuererleichterungen für kleine und mittleren Einkommen, Innovationen für neue Geschäftsmodelle und eine schlankere, schnellere und digitale Verwaltung schaffen. Deutschland braucht eine Bildungsoffensive! Wir wollen die (Aus)Bildung ins 21. Jahrhundert führen, denn die digitale Bildung oder moderne Ausbildungsformen sind nicht erst seit der Pandemie ein mega Thema. Inzwischen ist für junge Menschen die Familien- oder Firmengründung eine große Risikofrage. Wir brauchen eine neue Gründungskultur, die moderne Rahmenbedingungen für eine neue Mittelschicht setzt.

„Gerade jetzt benötigen wir starke Inhalte, um die Stimmung zugunsten unserer Union zu drehen. Unser Ziel muss es sein, dass es am 26. September keine linke Mehrheit gibt und die Republik weiterhin erfolgreich von der Union geführt wird. Die steuerliche Entlastung unserer vielen fleißigen Leistungsträgern und ein neuer Aufstieg durch die bessere Förderung der Eigenheimbildung sind zentrale Forderungen. Wir brauchen einen Boost beim Eigenkapital von 300€ abgabenfrei pro Monat und die Abschaffung der Grunderwerbssteuer auf das erste selbst genutzte Eigenheim. Das ist eine Frage der Generationengerechtigkeit.“, so auch Christian Doleschal MdEP, Vorsitzender der Jungen Union Bayern, überzeugt.

Den gesamten JU-Forderungskatalog finden Sie ab sofort unter wwww.junge-union.de.

Der JU-Forderungskatalog „Aufstiegsland Schwarz-Rot-Gold“ wird an die JU-Mitgliedschaft übergeben. Basisbeteiligung ist uns wichtig und gehört für uns zu moderner Parteiarbeit.
Tilman Kuban ist im Jahr 2019 mit dem Motto #mitmachJU angetreten. „Auch diesem Motto möchte ich beim JU-Forderungskatalog gerecht werden“ erklärt Tilman Kuban in der heutigen Pressekonferenz.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Junge Union werden wir den Deutschlandrat am 19./20.06 für die Antragsteller der Kreisverbände öffnen. Die Kreisverbände haben jetzt die Möglichkeit den Forderungskatalog mitzugestalten und Änderungsanträge einzureichen. Diese Änderungsanträge können dann auf dem Deutschlandrat am 19./20.06 eingebracht und verteidigt werden.

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