"Markus Söder hat gesagt, dass er sich für den Zuspruch der Jungen und Modernen bedankt und wir danken ihm für sein Angebot. Die Mehrheit der Landesverbände und unserer Mitglieder der Jungen Union hätte sich Markus Söder als Kanzlerkandidaten gewünscht. Diese Position haben wir in allen Gremien vertreten. Wir haben aber auch immer klar gemacht, dass wir als Junge Union Deutschlands gemeinsam mit und für den Kanzlerkandidaten von CDU und CSU in den Wahlkampf ziehen. Das ist seit heute Armin Laschet. Er muss jetzt beweisen, dass er zusammenführen kann und es keine Verlierer in der Union gibt. Diese Fähigkeit ist jetzt mehr denn je gefragt. Denn das Bild des gestrigen Abends war kein Bild eines Wahlsiegers und so können wir nicht in den Wahlkampf ziehen - organisatorisch und im parteiinternen Umgang.
Hier muss besonders auch die CDU besser werden.

Wir als Junge Union wissen: Der politische Gegner steht nicht in den eigenen Reihen, sondern rechtsaußen und links. Deutschland braucht für das kommende Jahrzehnt Aufstieg, Innovation und Lust auf Zukunft und ganz sicher keinen Rückschritt zu grün-rot-roten Verboten und Gleichmachereien. Wahlkampf kommt von Kämpfen - und das werden wir tun. Gewinnen werden wir allerdings nur, wenn wir als Union geschlossen auftreten."

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